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Treffen von Teilnehmern an der Langen Nacht 2013

Seit 2012 findet in Berlin an einem Samstag im Sommer die „Lange Nacht der Religionen“ statt. Die Idee für diese berlinweite Veranstaltung wurde im Verlauf des vom Berliner Senat angestoßenen Prozesses „Dialog der Religionen in Berlin“ entwickelt: An einem Abend im Jahr öffnen die Religionsgemeinschaften in Berlin ihre Kirchen, Tempel, Moscheen, Synagogen und Gemeindehäuser, um Besucherinnen und Besucher zu empfangen. Mittels Ausstellungen, Gesprächen, Konzerten, Gottesdiensten oder Meditationen bringen die unterschiedlichen Gruppen den Gästen die Glaubensgrundlagen und die Glaubenspraxis nahe.

Die „Lange Nacht der Religionen“ senkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen die Hemmschwelle, die Religionsgemeinschaften zu besuchen und sich über die verschiedenen Religionen kundig zu machen. Das baut Fremdheit ab, beseitig Vorurteile und ist ein wichtiger Beitrag zum sozialen Frieden in der Stadt.

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Eröffnung der Langen Nacht 2013 im Roten Rathaus

Die Zahl der teilnehmenden Religionsgruppen (im Jahr 2014 nahmen 100 Gruppen teil) macht deutlich, welche religiöse Vielfalt in Berlin existiert: Neben den bekannten Weltreligionen mit ihren zahlreichen Konfessionen sind auch eine große Zahl kleiner Religionsgemeinschaften, Naturreligionen und heidnische Gruppen vertreten. Ein Blick in das Programmheft macht dies deutlich: Dort sind alle beteiligten Gruppen mit Selbstdarstellungen aufgeführt, so dass diese Publikation selbst schon ein Kompendium der Pluralität der Berliner Religionslandschaft ist.

Mit der Darstellung ihrer Glaubenspraxis während der „Langen Nacht der Religionen“ zeigen die Religionsgemeinschaften zudem, welch wichtigen Beitrag sie für das soziale und kulturelle Leben in Berlin leisten: mittels caritativen Einrichtungen, Musikgruppen, Seniorentreffs oder Hausaufgabenhilfen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Lange Nacht wird getragen und vorbereitet von einem interreligiösen Initiativkreis und einem Förderverein. Hier erfahren Sie Näheres:

Bitte klicken: Initiativkreis

Bitte klicken: Förderverein

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